Bauhof


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Bauhof Wiggensbach

Anschrift

Max-Swoboda-Straße 5
87487 Wiggensbach
Tel. 08370/929895
Fax. 08370/929897
bauhof@markt-wiggensbach.de

 

 

 

 

 

Bevor die Technisierung Mitte der 60er Jahre auch bei den kommunalen Bauhöfen Einzug gehalten hat, bestand der Bauhof aus den langjährigen Mitarbeitern Alfons Schmid, Erwin Hoffmann und anschließend Johann Mayr, die im wesentlichen als Wegmacher, bei Frondiensten, im Friedhof, zur Schulheizung und zur Schneeräumung eingesetzt waren. Der „Kramer“ war in einer feuchten Garage hinter dem „Kapitel“ untergebracht, die Gerätschaften und der Leichenwagen im alten Spritzenhaus an der Kirchenmauer. Die Schaufeln wurden meistens selbst mitgebracht.

1968 entstand als akute Folge der Schulreform der Neubau des Bauhofes hinter dem „Kapitel“ mit Feuerwehrhaus, (jeweils zwei Stellplätze), und zwei ausgelagerten Schulräumen im Obergeschoss.

Die Erweiterung folgte 1979 für den großen Unimog und durch Übernahme der frei gewordenen Schulräume. Dennoch blieben die Raumverhältnisse beengt. In den weiteren Jahren konnte der größer werden Platzbedarf nur durch Auslagerungen (Kast, Illerstraße, Denz, Unterried, ehem. Waldner am Marktplatz und bei Merk, Artho) aufgefangen werden.

Die Aufgabenbereiche und der Arbeitsumfang nahmen durch die bauliche Entwicklung und die geschaffenen öffentlichen Einrichtungen ständig zu. Daher wurde an eine Erweiterung des bestehenden Bauhofes gedacht. Nach Besichtigung mehrerer kommunaler Bauhöfe im Jahr 1999 musste diese Überlegung verworfen werden, weil der beengte Standort hinter dem Kapitel mit den beschränkten Erweiterungsmöglichkeiten den Anforderungen mittelfristig nicht genügte.

Bei der Auswahl unter 5 Alternativstandorten entschied sich der Bau- und Umweltausschuss am 10. Januar 2000 für einen Neubau am Schwellweg. Dieser Standort am Hang beim Gewerbegebiet erwies sich als der günstigste, weil er gut erschlossen und unterhalb Wiggensbach relativ zentral gelegen eine Bebauung mit zwei befahrbaren Geschossen ermöglicht. Nach einer intensiven Planungsphase für das Gebäude und die Außenanlagen, bei der auch die Mitarbeiter aktiv eingebunden wurden, konnte am 09. August 2000 mit dem Neubau begonnen werden.

von links nach rechts:
Konrad Müller (Leitung), Franz Mayr, Otto Haggenmüller, Markus Lederle, Otto Notz, Herbert Hagg und Bernhard Walser