Passamt


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personalausweise und Reisepässe können abgeholt werden

Reisepass

Reisepässe, die im Zeitraum vom 28.03.2018 bis 03.04.2018 oder bereits zu einem vorherigen Datum beantragt worden sind, können während den Öffnungszeiten (Mo-Fr 08:00 Uhr – 12:00 Uhr, Mo 14:00 Uhr – 18:00 Uhr und Mi 14:00 – 16:00 Uhr) im Passamt des Rathauses abgeholt werden. Die Lieferzeit beträgt ca. 3 - 4 Wochen - bei Expressbestellung ca. 3 Werktage.
Informationen zum Reisepass - Stand 2007

Personalausweis

Bei der Beantragung des neuen Personalausweises wird den Antragsstellern ein Brief mit PIN, PUK und Sperrkennwort von der Bundesdruckerei zugesandt. Wenn dieser Brief angekommen ist, kann der neue Personalausweis ebenfalls im Passamt des Rathauses abgeholt werden. Die Lieferzeit beträgt ca. 2 Wochen. Informationen zum Personalausweis - Stand 2017


Antragstellung

Folgende Unterlagen werden bei Beantragung eines neuen Dokuments benötigt:

  • Bei erstmaliger Beantragung in der Gemeinde Wiggensbach eine Abstammungs- oder Heiratsurkunde. Ihre aktuelle Namensführung muss sich aus der vorgelegten Urkunde ergeben.
  • Ein biometrisches Passbild. Dieses sollte nicht älter als ein Jahr alt sein. Weiter Anforderungen an das Lichtbild können Sie der Fotomustertafel entnehmen. Fotomustertafel
  • Die Zustimmungserklärung der gesetzlichen Vertreter bei Minderjährigen.
  • Den alten Personalausweis oder Reisepass.
  • Es werden auf Wunsch die Fingerabdrücke in den Personalausweis mit aufgenommen. Die Kombination von Lichtbild und Fingerabdrücken ermöglicht eine eindeutige Zuordnung von Ausweisinhaber und Ausweis. Beim Reisepass ist die Aufnahme der Fingerabdrücke jedoch Pflicht.

 

Wenn Sie nicht alleine am öffentlichen Leben teilnehmen können, dann können Sie von der Ausweispflicht befreit werden.


Gültigkeiten 

Personalausweis  unter 24 6 Jahre
Personalausweis über 24 10 Jahre
Vorläufiger Personalausweis 3 Monate
Reisepass unter 24 6 Jahre
Reisepass über 24 10 Jahre
Vorläufiger Reisepass 1 Jahr
Kinderreisepass

6 Jahre
Dieser Pass kann verlängert werden.
Dies ist aber nur vor Ablauf der Gültigkeit möglich.
Allerdings sollte das Passbild während der
Gültigkeitsdauer aktualisiert werden.

Informationen zu den einzelnen Gebühren erhalten Sie hier:  Gebühren


Zustimmungserklärung

Den Kinderreisepass für ein Kind, das Deutsch im Sinne des Art. 116 Abs. 1 des Grundgesetzes ist, können Sie bis zum 12. Lebensjahr des Kindes beantragen. Zur Ausstellung bzw. zur Verlängerung dieses Kinderreisepasses, sowie bei Beantragung eines Personalausweises bis zur Vollendung des 16. Lebensjahres und bei der Beantragung eines Reisepasses bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres, bedarf es der schriftlichen Zustimmung beider Elternteile, sofern ihnen die elterliche Sorge gemeinsam zusteht. Besteht keine gemeinsame elterliche Sorge, so ist ein Nachweis hierüber vorzulegen. Diesen erhalten Sie beim zuständigen Jugendamt. Nachfolgend finden Sie die Zustimmungserklärung, diese legen Sie bitte ausgefüllt bei Beantragung im Passamt vor.  Zustimmungserklärung


Abholung

Bitte bringen Sie den abgelaufenen bzw. vorläufigen Personalausweis / Reisepass zur Abgabe mit. Ohne diese können keine Ausweise / Reisepässe ausgehändigt werden. Bitte denken Sie auch an die noch fällige Gebühr, falls Sie diese bei Beantragung noch nicht beglichen haben sollten.

Abholvollmachten

Sollten Sie nicht in der Lage sein, Ihr Dokument persönlich beim Passamt abzuholen, so können Sie jederzeit eine andere Person damit beauftragen. Bitte füllen Sie die entsprechende Vollmacht aus und geben Sie diese unterschrieben dem Bevollmächtigten mit. Beim neuen Personalausweis können Sie allerdings nur eine Person mit der Abholung beauftragen, wenn Sie den PIN-Brief erhalten haben.

Abholvollmacht Personalausweis Abholvollmacht Reisepass

 

Bitte nehmen Sie für weitere Auskünfte Kontakt mit dem Passamt im Rathaus auf:

Markt Wiggensbach
Anna-Lena Kettner
Marktplatz 3
87487 Wiggensbach
Tel  08370/9200-27
Fax 08370/8242
anna-lena.kettner@wiggensbach.de


Befreiung von der Ausweispflicht

Deutsche im Sinne des Artikels 116 Abs. 1 des Grundgesetzes sind verpflichtet, einen gültigen Ausweis zu besitzen, sobald sie 16 Jahre alt sind und der allgemeinen Meldepflicht unterliegen (…). Die zuständige Personalausweisbehörde kann lt. § 1 Abs. 3 PAuswG Personen von der Ausweispflicht befreien,

1. für die ein Betreuer oder eine Betreuerin nicht nur durch einstweilige Anordnung bestellt ist oder die handlungs- oder einwilligungsunfähig sind und von einem oder von einer mit öffentlich beglaubigter Vollmacht Bevollmächtigen vertreten werden,
2. die voraussichtlich dauerhaft in einem Krankenhaus, einem Pflegeheim oder einer ähnlichen Einrichtung untergebracht sind oder
3. die sich wegen einer dauerhaften Behinderung nicht allein in der Öffentlichkeit bewegen können.

Die Befreiung von der Ausweispflicht kann erst zu dem Zeitpunkt beantragt werden, ab dem der Personalausweis und/oder der Reisepass ungültig sind. Sie erhalten anschließend eine Bestätigung über die Befreiung. Zusammen mit dem abgelaufenen Dokument dient die Bestätigung vor allem zur Vorlage bei Behörden und Banken.

Folgende Unterlagen werden benötigt:

  • Ausgefülltes Antragsformular Antragsformular
  • Alle abgelaufenen Ausweisdokumente
  • Ärztliches Attest, dass keine Teilnahme am öffentlichen Leben mehr stattfinden kann
  • Bei Personen, die keine Unterschrift mehr leisten können, muss dies aus dem ärztlichen Attest hervorgehen
  • Bei Betreuungen: Betreuerausweis
  • Bei Bevollmächtigung: Vollmacht

Eine Auslandsreise kann mit dieser Bestätigung nicht durchgeführt werden.


PIN, PUK, CAN, Sperrkennwort – Was ist das? 

Nach der Herstellung Ihres Personalausweises erhalten Sie mit dem PIN-Brief eine Transport-PIN, eine Entsperrnummer (PUK) und ein Sperrkennwort.

PIN
Zur Aktivierung der Online-Ausweisfunktion ersetzen Sie die fünfstellige Transport-PIN durch eine selbstgewählte, sechsstellige PIN. Das können Sie bei Abholung des Personalausweises im Bürgeramt erledigen, an einem Bürgerterminal oder an Ihrem Computer, wofür Sie jedoch ein extra Lesegerät benötigen.

CAN
Nach zweimaliger falscher Eingabe Ihrer PIN müssen Sie einen dritten Versuch durch das Eingeben der so genannten Zugangsnummer (CAN) freischalten. Sie finden die CAN auf der Vorderseite Ihres Ausweises. Nach der dritten falschen Eingabe wird die Online-Ausweisfunktion blockiert. Die Blockierung können Sie mit der PUK aufheben.

PUK (Entsperrnummer)
Die PUK dient – wie Sie es von Ihrer Mobilfunkkarte kennen – zum Aufheben der Blockierung, nachdem Sie Ihre PIN dreimal falsch eingegeben haben. Bitte beachten Sie, dass Sie die PUK maximal zehn Mal verwenden können. Danach kann die Sperrung der Online-Ausweisfunktion nur noch gegen Gebühr in einer Pass- oder Ausweisbehörde nach Neusetzen der PIN aufgehoben werden.

Sperrkennwort
Bei Verlust oder Diebstahl Ihres Personalausweises, müssen Sie zu Ihrem eigenen Schutz den Ausweis und seine Funktionen sperren lassen. Das Sperren der Online-Ausweisfunktion können Sie in einem Bürgeramt oder über die Sperrhotline veranlassen, die an sieben Tagen die Woche rund um die Uhr unter der gebührenfreien Rufnummer 116 116 erreichbar ist. Aus dem Ausland wählen Sie 0049-116 116 oder 0049-30-40 50 40 50 (gebührenpflichtig). Zur Sperrung benötigen Sie das Sperrkennwort, das in Ihrem PIN-Brief steht. Das Sperrkennwort ist nur Ihnen und der Pass- und Ausweisbehörde bekannt.

Weitere Informationen können Sie der Broschüre über den neuen Personalausweis entnehmen. Informationsbroschüre

 

(spiegel.de / netzwelt.de / personalausweisportal.de)